Willkommen im Weblog von Yves Luther

FUN FACT: I just did another round of "what's making my Zoom calls stutter every 60s" and this time the culprit was... APPLE #!$ING MAPS. That's right, Macs now come preloaded* with software to ruin wifi latency :(

Werde ich mal ausprobieren. Wobei bei macOS mittlerweile so viel im Argen liegt, dass wenn ich alles abstellen müsste was nicht rund läuft, ich auch direkt mit einem Rechenschieber arbeiten könnte. Auch ne Idee…

Wenn unter macOS das Verschieben eines Fensters zur Qual wird, kann eventuell dieser Terminal-Befehl helfen

Insbesondere Browser versuchen die Fensterleiste, die früher ein recht üppiges Klickziel für die Maus war, mit Taben, Buttons und URL-Eingabefeld zum Minenfeld zu machen. Mit diesem Tipp von Matteo kannst du nach dem Absetzen eines Terminal-Befehls und dem Aus- sowie wieder Einloggen ein Fenster an beliebiger stelle anfassen und munter verschieben, solange dabei Command + Control gedrückt wird. Funzt!

(Und ja ich weiß, dass z. B. mit Apps wie Moom oder Keyboard Maestro Fenster via Tastatur verschoben werden können.)

Murmel – Ein vielversprechender Nuzzle-Nachfolger erscheint zu einer Zeit, in der Twitter auf einen toxischen Tiefpunkt zusteuert

Durch Zufall habe ich vor kurzem über Bare, einem minimalen Twitter Timeline Reader im Web, via E-Mail und als RSS-Feed, dessen große Schwester Murmel entdeckt. Murmel ist über die gleichen Kanäle wie Bare erreichbar, hat aber die geniale Fähigkeit der von Twitter gekauften und dann eingestellten App Nuzzle geerbt: Nämlich Links samt Vorschau zu aggregieren, die von Personen denen du auf Twitter folgst geteilt werden. Ob ein Link aggregiert wird, kann über die Teilungshäufigkeit und Angabe eines Zeitfensters definiert werden.

Da die Twitter Timeline schon vor der drohenden Elon Musk Übernahme zur Jauchegrube mutieren kann – wenn man nicht einen 3rd Party Client benutzt und die Menschen, denen du folgst, auf das akribischste auswählst – ist ein Dienst wie Murmel die “Last line of defense”. Richtig konfiguriert aggregiert Murmel geteilte Links in Abhängigkeit wieviele Personen (1, 2, 3, 4, 5+) diese in einem Zeitraum (24 Stunden, 2, 3, 4, 5, 6 oder 7 Tagen) geteilt haben. Klar, wessen Timeline voll von Schwurblern ist, hat auch eine Tonne Schwurbler-Links – da reißt auch Murmel nicht das Beste der Menschheit raus.

Für mich war und ist der größte Nutzen von Nuzzle und Murmel halt, dass ich keine coolen Links mehr verpasse, die von mehr als zwei Personen in den letzten 24 Stunden geteilt wurden. Das aggregierte Ergebnis wird mit hübschen Previews sowie Avatarbildchen von den teilenden Personen angezeigt.

Mit einem Klick auf “Show more” werden alle Tweets angezeigt, die diesen Link geteilt haben. Und wer die volle Dröhnung haben will, kann den geteilten Link auch als Suchanfrage auf der Twitter Website absenden.

Weitere Darreichungsformen sind eine E-Mail-Zusammenfassung:

Oder auch als RSS-Feed im RSS-Reader deiner Wahl:

Das ist eine interessante Variante, die soeben auch die geschätzte Reeder RSS App seit Version 5.2, nativ anbietet:

Bleibt zum Schluss das gute Gefühl, dass Murmel und Bare von einer deutschen Firma IN2 Digital Innovations GmbH angeboten werden. Was hoffentlich Gutes verheißt, da man beiden Diensten seine Twitter Credentials anvertrauen muss und dort hoffentlich kein Schindluder mit getrieben wird. Soweit sieht aber alles tippitoppi aus.

Murmel kostet 5 € im Monat und die werde ich schon bei diesem Leistungsumfang mit Kusshand bezahlen. Genau wie Bare können beide Dienste für 30 Tage kostenlos genutzt werden. Bare kostet übrigens 2 € im Monat und würde ich mit Twitterrific nicht schon eine absolute Lieblings-App haben, wäre das eine interessante Konsumart.

PS Murmel funktioniert mobil als Web App super gut – aber vielleicht wäre eine echte App noch ein bisschen geschmeidiger. Wobei es Twitter neuen Drittanbieter-Apps mit den begrenzten User-Tokens echt schwer macht. Buuuhhh.